Farbe tritt zurück.
Form, Linie und Richtung übernehmen.

Bewegung zeigt sich im Übergang, im nächsten Schritt, im Fließen von Wasser, im Vorübergehen.
Verharren entsteht im Standbild, im Raum, im Gewicht eines Moments.

Zwischen beidem liegt kein Widerspruch, sondern Spannung.
Das Leichte neben dem Massiven.
Das Flüchtige neben dem Dauerhaften.

Und irgendwo dazwischen entsteht ein Gleichgewicht, das nicht festhält – sondern trägt.